Demenz und Alzheimer


Informationen für Demenz und Alzheimer

  • Über 100‘000 Menschen leiden in der Schweiz an Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz. Das heisst: Ihre geistige Leistungsfähigkeit ist so stark beeinträchtigt, dass sie ihr Leben nicht mehr selbstständig führen können. Das Demenz-Risiko steigt ab dem 65. Altersjahr rasant an. Mit zunehmender Lebenserwartung gibt es immer mehr Demenz-Patienten. Experten schätzen, dass sich ihre Zahl bis 2030 verdoppelt

 

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Unterstützung für pflegende Angehörige


Wie kommuniziere ich mit Demenz erkrankten Menschen?


Beispiel Videos zur Kommunikation


Häufig gestellte Fragen zu Demenz


Demenz - Lexikon


Demenz - Formen



 Als Demenz bezeichnet man einen Zustand des Gehirns, bei dem im Vergleich zu früher mehrere Fähigkeiten gestört sind. Bei allen Demenzformen ist das Gedächtnis beeinträchtigt und zusätzlich mindestens noch ein weiterer Bereich wie Sprache, Handeln, Erkennen von Menschen oder Gegenständen, Planen und Organisieren von alltäglichen Dingen. Von einer Demenz spricht man dann, wenn die Störungen eine betroffene Person bei ihren Aktivitäten des täglichen Lebens einschränken.

 

Auf den folgenden Seiten und in den jeweils nebenstehenden Dokumenten finden Sie wichtige Informationen und hilfreiche Anleitungen zu den Demenzkrankheiten. Sie behandeln die folgenden Themen:

 


Laut der Schweizerischen Alzheimervereinigung leiden in der Schweiz heute ca. 107.000 Menschen an Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz. Etwa 40 % der Betroffenen leben in einem Altersheim, Pflegeheim oder einer anderen Einrichtung für betreutes Wohnen, 60% zuhause. 

 

Durch die immer älter werdende Bevölkerung soll sich die Zahl der von Alzheimer bzw. Demenz betroffenen Menschen bis zum Jahr 2050 nahezu verdreifachen. 

 

Jede einzelne dieser Erkrankungen bedeutet für die jeweiligen Familien den Bedarf an einer speziellen Alzheimer- oder Demenzbetreuung: ob zuhause, in einem Altersheim, Pflegeheim oder einer anderen Einrichtung für betreutes Wohnen.

Kostenlose Demenzschulung für Angehörige

Unterstützung für Angehörige von Senioren mit Alzheimer oder einer anderen Demenzkrankheit.

Die Diagnose Alzheimer trifft die meisten Familien hart. Für die Betroffenen und deren Angehörige ist das, was auf sie zukommt, erschütternd. Der Grund: Alzheimer nimmt in vielen Fällen einem Menschen das, was ihn ausmacht,  seine Identität. Wie gestaltet man das Heute, wenn nur noch das Langzeitgedächtnis funktioniert?

Bei Home Instead Seniorenbetreuung weiss man aufgrund langjähriger Erfahrung mit Kunden mit Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen, welche Herausforderungen auf Senioren selbst und deren Familien zukommen.

Unabhängig davon, ob die Situation neu für Sie ist oder ob man in Ihrer Familie schon länger mit der Krankheit lebt: Home Instead Seniorenbetreuung kann Sie begleiten und unterstützen. Mit CARE haben wir ein einzigartiges Schulungsprogramm entwickelt, in dessen Mittelpunkt die Ausbildung professioneller Betreuer und die Weiterbildung der Angehörigen steht.  Sie erlangen damit wieder mehr Lebensqualität.

Diese Broschüre gibt Ihnen einen Einblick in das Schulungs-
programm CARE. Sie informiert über die Schulungseinheiten in komprimierter Form und beinhaltet Anregungen und Tipps für die Praxis.

Ratgeber herunterladen >>>

 

Wissen erleichtert die Betreuung von Menschen mit Alzheimer
Home Instead stellt pflegenden Angehörigen ein kompaktes Schulungsprogramm zur Seite. 

Durch die Pflege von Menschen mit Alzheimer stossen Angehörige oft an ihre Grenzen. Das Wissen um die Krankheit mit all ihren Facetten lässt Verhaltensweisen besser verstehen und macht die   Anwendung von Techniken möglich.

Das einzigartige Schulungsprogramm beruht darauf, die Krankheit zu verstehen und darauf aufbauend bestimmte Techniken anzuwenden. In kostenlosen Workshops lernen Angehörige wie sie Aggression, Halluzination, Wiederholungen, Angst oder Misstrauen begegnen, dabei die bestmögliche Betreuung gewährleisten und gleichzeitig auf sich selbst achten. Die eingesetzten Techniken beruhen auf Geschichten aus dem Leben des betagten Menschen, wodurch das Langzeitgedächtnis aktiviert werden soll. „Damit kann auch herausforderndem Verhalten von Alzheimererkrankten gut begegnet werden“, freut sich David Aegerter, Home Instead Seniorenbetreuung Kanton Solothurn.

 


 

 

Informative Sendungen vom Schweizer Fernsehen

 

Vergesslichkeit, Schwierigkeiten bei der Orientierung, Sprachstörungen, Wahnvorstellungen – Diagnose Alzheimer. Im Verlauf der Krankheit verlieren Patienten immer mehr Hirnzellen und damit die Kontrolle über ihre Körperfunktionen. Über 100’000 Menschen leiden in der Schweiz daran. Hoffnung auf Heilung haben sie nicht.

 

Risiko steigt mit dem Alter
Über 100‘000 Menschen leiden in der Schweiz an Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz. Das heisst: Ihre geistige Leistungsfähigkeit ist so stark beeinträchtigt, dass sie ihr Leben nicht mehr selbstständig führen können. Das Demenz-Risiko steigt ab dem 65. Altersjahr rasant an. Mit zunehmender Lebenserwartung gibt es immer mehr Demenz-Patienten. Experten schätzen, dass sich ihre Zahl bis 2030 verdoppelt.

 

Alzheimer beginnt mit Gedächtnisstörungen
Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz. Die Krankheit wird durch den Verlust von Hirnzellen ausgelöst, die das Hirn bis zu 20 Prozent schrumpfen lassen. Erste Anzeichen sind Gedächtnisstörungen, zu denen im Frühstadium sprachliche Probleme und Desorientierung kommen. Im späten Stadium sind auch körperliche Funktionen beeinträchtigt.

 

Gesunde Ernährung verkleinert das Demenrisiko
Wie alle Formen der Demenz lässt sich Alzheimer weder verhindern noch heilen. Durchschnittlich sieben bis neun Jahre nach der ersten Diagnose versagt das Hirn endgültig. Doch vorbeugende Massnahmen können das Demenzrisiko verkleinern. Dazu gehören eine gesunde Ernährung, körperliche Bewegung und die Pflege sozialer Beziehungen